Evangelische Kirchengemeinde Rückeroth

TAUFE

 

Theologie:

Werden kleine Kinder getauft, geben (Groß-) Eltern und Paten eine Willenserklärung und ein Versprechen ab. Sie werden vom Pfarrer – vor der anwesenden Gemeinde als Taufzeugin - gefragt:

 

„Wollt ihr, dass dieses Kind auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft wird, so antwortet: Ja“

„Und wollt ihr dazu beitragen, dass dieses Kind die gute Nachricht von der Liebe Gottes, die sichin Jesus Christus allen Menschen zeigt, kennenlernt und den Weg in eine christliche Gemeinde findet, so antwortet: „Ja, mit Gottes Hilfe!“

 

Danach wird das Kind getauft, d.h. dreimal etwas Wasser über den Kopf gegossen. Zuvor sagt ein Pate/eine Patin den von den Eltern ausgewählten Taufspruch, ein anderer Pate/Patin nennt den Namen des Kindes. Evtl. kann auch eine Taufkerze angezündet werden. Sie steht für den Wunsch, dass das Licht der Liebe Gottes im Leben dieses Kindes scheinen möge.

 

Zum Abschluss der Taufhandlung segnet der Pfarrer die Familie und bittet Gott um Weisheit bei der Erziehung des Kindes.

 

Warum taufen wir kleine Kinder?

Wir tun es, weil Gott JA sagt zu jedem Menschen, noch bevor er/sie selbst reden oder denken kann. Sein liebevolles JA gilt im Grunde schon dem Fötus im Leib der Mutter, selbst dann, wenn die Schwangerschaft vom Vater oder der Mutter (zunächst) negativ empfunden wird. Gott will das (neue) Leben und bietet seinerseits Freundschaft an. Er streckt – bildlich gesprochen – seine Hand aus und sagt uns immer wieder: Reich mir die Hand! Geh mit mir durchs Leben! Ich meine es gut mit dir. Hab keine Angst! Fürchte dich nicht!

 

Wann taufen wir Erwachsene?

Jugendliche (z.B. Konfirmanden)  und Erwachesene werden getauft, weil sie das selbst wollen. Sie haben von Gott bereits gehört und sagen bewußt JA zu diesem Freundschaftsangebot. Sie entscheiden sich, zur weltweiten Gemeinschaft der Christen und konkret zu einer örtlichen Gemeinde zu gehören. Sie wollen Gott ernst nehmen. Jesus ist für sie wichtig.

 

Wer darf Taufpate werden und was sollten Taufpaten tun?

Sie müssen Mitglied einer Kirche sein (ev., kath., orthodox, freikirchlich).

Sie sollen für das Kind beten, es besuchen und begleiten und dafür sorgen, dass es die gute Nachricht von Gott kennenlernt. Das kann z.B. dadurch geschehen, dass sie Kinderbibeln oder Medien mit christlicher Botschaft schenken. Dass sie zum Religions- und Konfirmandenunterricht ermuntern oder die Teilnahme an einer Kinder- bzw. Jugendfreizeit finanzieren.

 

Praxis:

Bitte rufen Sie Pfarrer Peter Boucsein oder Pastorin Katrin Kleck an und vereinbaren Sie einen Sonntag für die Taufe. Üblicherweise beginnen unsere Gottesdienste in Rückeroth und in Herschbach zeitgleich um 10.30 Uhr.

Vorher wird – meist bei Ihnen zu Hause – ein Gespräch geführt zum gegenseitigen Kennenlernen und über Ablauf und Inhalt der Taufe.

 

Tel. Pfarrer Peter Boucsein : 02626 – 20 632 60 (bitte auch AB besprechen)

 

Tel. Pastorin Katrin Kleck :  01511 – 233 48 91 (bitte auch mailbox besprechen)

 

Bitte Familienstammbuch und Geburtsurkunde des Täuflings mitbringen.

 

Der Pfarrer vereinbart mit Ihnen einen Termin für das Taufgespräch.